Gibt mir neue Ausdrucksmöglichkeiten.
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Musiktherapie

Im Mittelpunkt der Musiktherapie mit Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung steht die sozio-emotionale Störung, die sich in mangelnder Ausdrucksfähigkeit oder beeinträchtigtem Körperempfinden zeigen kann.

Therapeutische Schwerpunkte

Aufhebung der körperlich-emotionalen Isolation
Verbesserung der Kontakt- und Beziehungsfähigkeit
Verbesserung der Körperwahrnehmung
Regulation von Affekten
Bessere Verknüpfung der einzelnen Sinneswahrnehmungen

Von der Hypothese einer  Wahrnehmungsstörung ausgehend kann Musik dabei unterstützen, einzelne Wahrnehmungsbereiche zu verknüpfen und das Erleben des eigenen Körpers zu verbessern. Eine verbesserte Integration der Sinneswahrnehmungen wirkt sich unter anderem positiv auf die Kontaktfähigkeit aus.

Bei Kindern mit tiefgreifender Entwicklungsstörung wird eine Eigenschaft des Mediums Musik besonders relevant: Musik kann Menschen erreichen, ohne dass Blick- oder Körperkontakt aufgenommen werden muss. Das Kind kann also emotional berührt werden, ohne dafür eine Leistung oder eine Reaktion bringen zu müssen. Lässt sich das Kind zu einer aktiv produzierten musikalischen Äußerung motivieren, so führt diese die Sinne zusammen (intermodale Wahrnehmung) und zieht die Erfahrung der Selbstwirksamkeit nach sich. Durch das feinfühlige Beobachten und Mitspielen der Therapeutin kann so nach und nach eine emotionale Brücke zum Gegenüber gebaut werden.

Mag. Thomas Schrattmaier
Musiktherapeutin Autismuszentrum

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Informationsblatt für PatientInnen des Ambulatorium Sonnenschein betreffend COVID 19

Sehr geehrte Familien,
wir halten unseren Betrieb aufrecht und bieten weiterhin unsere Leistungen an. Gleichzeitig muss unser aller Sicherheit durch entsprechende Maßnahmen gewährleistet sein:

  1. Es können nur gesunde Kinder die Therapie im Ambulatorium in Anspruch nehmen.
  2. Die Kinder können von einer gesunden Begleitperson ins Ambulatorium gebracht werden.
  3. Es wird gebeten exakt zu den Terminen zu erscheinen.
  4. Es gilt im gesamten Haus FFP2 Maskenpflicht für erwachsene Begleitpersonen (Kinder ab vollendetem 6. Lebensjahr)
  5. Die Hygienemaßnahmen sind strikt zu befolgen (Händewaschen vor Therapiebeginn, Abstand von mind. 1m zu haushaltsfremden Personen, Nies- und Husthygiene)
  6. Wenn möglich keine Nutzung des Wartebereichs (Ausweichen auf PKW oder im Freien).

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